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Regionen in Argentinien

Argentinien kann man grob in 7 Großregionen einteilen.
Die Pampa ist das wirtschaftliche Kernland Argentiniens und liegt im zentralen Osten des Landes. Es ist eine weite Grasebene, die heute intensiv landwirtschaftlich genutzt wird, insbesondere zur Viehzucht, weshalb sie manchmal scherzhaft "die größte Kuhweide der Welt" genannt wird. In dieser Region liegen die meisten großen Städte des Landes, unter anderem die Hauptstadt Buenos Aires. Die Pampa umfasst die Provinz Buenos Aires, die Provinz La Pampa und den Süden der Provinz Santa Fe und der Provinz Córdoba.
Mesopotamia, Zwischenstromland, wird der Nordosten des Landes genannt, der sich zwischen den beiden Flüssen Río Paraná und Río Uruguay befindet. Während der Süden flach ist, sind im Nordosten, in der Provinz Misiones, niedrige Gebirgszüge zu finden. Die Wasserfälle von Iguazú sind die größte Sehenswürdigkeit der Gegend. Mesopotamien umfasst die Provinz Entre Ríos, die Provinz Corrientes und die Provinz Misiones.
Der argentinische Chaco ist eine flache Buschsavannenlandschaft, die westlich an Mesopotamien anschließt. Während der Osten feucht ist und landwirtschaftlich intensiv genutzt wird, hat der Westen im Winterhalbjahr eine lange Trockenperiode mit häufigen Dürren. Dort liegt der Impernetrable, ein undurchdringlicher Busch-Urwald. Der Chaco umfasst die Provinz Formosa, die Provinz Chaco und die Provinz Santiago del Estero, sowie den Osten der Provinz Salta und den Norden der Provinz Santa Fe und der Provinz Córdoba.
Die Sierras Pampeanas sind ein Mittelgebirgsgebiet in Zentral- und Westargentinien. Die Gebirgszüge erreichen in einigen Fällen Höhen von bis zu 5.500 Metern und sind meist von trockenem Buschland bedeckt. Am bekanntesten als Touristenziel sind die Sierras de Córdoba in der gleichnamigen Provinz. Diese Region umfasst die Provinz San Luis, den Osten der Provinz San Juan, die Provinz La Rioja, die Provinz Catamarca sowie den Westen der Provinz Córdoba.
Der Cuyo schließt westlich an die pampinen Sierren an. Er umfasst im Westen die Zentralanden und im Osten eine flache bis hügelige Trockensteppe, in der jedoch dank der künstlichen Bewässerung Wein angebaut wird. Bekannt ist der Cuyo für sein besonders sonniges Klima. Er umfasst die Provinz San Luis, die Provinz Mendoza, die Provinz San Juan und große Teile der Provinz La Rioja und der Provinz Catamarca.
Patagonien wird der Süden Argentiniens, südlich des Rio Colorado, genannt. Es ist eine trockene Buschsteppe mit einem windigen, aber milden Klima. Die Gegend ist dünn besiedelt, besitzt aber viele Sehenswürdigkeiten wie die Halbinsel Valdés. Patagonien wird gebildet durch die Provinz Río Negro, die Provinz Neuquén, die Provinz Chubut, die Provinz Santa Cruz und dem argentinischen Teil Feuerlands, der Provinz Tierra del Fuego.
Der Andine Nordwesten ist das Grenzgebiet zu Chile und Bolivien. Er ist von vielfältigen Gebirgslandschaften zwischen der Hocheben Puna auf 3.500 m Höhe und subtropischen Urwaldgebieten geprägt und ist das Gebiet Argentiniens mit den meisten Bauwerken aus der Kolonialzeit. Er umfasst die Provinz Jujuy, die Provinz Tucumán und die Provinz Salta sowie den Norden der Provinz Catamarca.