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BEIZENTOUR DURCH LUZERN
WER DENKT, LUZERN SEI VOR ALLEM EINE SCHMUCKE STADT FÜR TOURISTEN, DIE WENIG FÜR DIE EINGE SESSENENBIETET, IRRT: IN LUZERN TUT SICH GASTRONOMISCH ETWAS – VOR ALLEM IN DEN NEUEN QUARTIEREN.

Luzerner sind überzeugt, in der schönsten Stadt der Schweiz zu wohnen.Oft sieht man die Pendler aus dem Bahnhof strömen und auf der Mitteder Seebrücke kurz innehalten, um das Panorama von Vierwaldstättersee,Rigi, Pilatus und Altstadt zu geniessen. Es ist dieses Panorama, welchesso viele Touristen nach Luzern lockt. Zu Recht, denn Luzern hat in vielerleiHinsicht etwas zu bieten. Die Trends entstehen allerdings in denQuartieren, die abseits der Touristenströme liegen.Wir begeben uns auf eine Tour, die auf der Ausfahrtstrasse nach Ebikonbeginnt und am See entlang durch das neue Tribschen-Quartier indie Baselstrasse führt – an die alte Stadtgrenze, wo jetzt der neue LuzernerStadtteil Littau beginnt.

ALTE QUARTIERBEIZEN ERFINDEN SICH NEU
Ausser während der Ruderregatta auf dem nahen Rotsee verirrt sichkaum je ein Tourist auf den Schlossberg vor Ebikon. Für Touristen ist imNormalfall bereits am unteren Ende der Zürichstrasse beim LöwendenkmalEndstation. Dabei gibt es hier gleich zwei gute Beispiele, wie sich inLuzern alte Quartierbeizen neu erfinden. Im Felsenegg wirtet seit einemJahr Franco Simioni. Das Lokal hat sich in kürzester Zeit einenNamen gemacht und lockt Menschen aus der ganzen Stadt in den Gartenan der Felswand, die dem Restaurant ihren Namengibt. Franco Simioni und sein Koch und zukünftigerGeschäfts partner Domenico Casetta setzen auf Werte,die Ihnen selber als Gäste wichtig sind. «Ich wollte immereine Beiz für mich machen, und zwar nicht nurfür andere», sagt Simioni. Er könne hinter allem in seinemRestaurant stehen, vom Wein bis zur Musikauswahl.Dazu gehöre auch eine kleine Karte. Es gibt jeden Abendzwei Vorspeisen und Hauptgänge sowie Käse undDessert. «Ich glaube, dass das schlussendlich ein Servicefür den Kunden ist. Die Leute kommen ins Felseneggweil es hier fein ist. Was es gibt, ist zweitrangig», so Simioni.Die übersichtliche Auswahl sei aber auch eineBudget frage: «So haben wir die Kosten im Griff. Es gehtfast nichts in den Abfall. Mit einer grossen Kartewirfst du zwischen 8 und 12 Prozent deiner Rendite weg.»Der Erfolg gibt ihm Recht. Das Budget, welches im Vorfeldsogar von Seiten der Bank als sehr «sportlich»eingeschätzt wurde, übertraf Simioni von Anfang an.Franco Simioni ist Quereinsteiger. Durch Zufall fing er im Luzerner Hofgarten vor zwölf Jahren mit Kellnern an.«Ich merkte schnell, dass das der Schuh ist, der zumir passt. Vom Tellerwäscher bis zum Betriebsleiter habeich alles gemacht.» Es sei vielleicht ein Vorteil eineungewöhnliche Biografie zu haben. Über mehrere Stationenwar er zuletzt im Restaurant des Hotels Montana.«Von Fritz Erni, dem Direktor des Montana, habe ichviel gelernt. Er hat mich auch in gewisser Weise im Vorfeldder Eröffnung gecoacht.»

DIE FELSENEGG IM AUFWIND
Das Restaurant Felsenegg wird bald um- und ausgebaut.Die Küche, die Lüftung und alle Installationen müssenauf den neusten Stand gebracht werden und es gibt einenSaal mit 25 Plätzen. Im Felsenegg wurde Jahrzehntenichts investiert, weil die Stadt die Gebäude abreissenwollte. Franco Simioni: «Entsprechend sah es auch aus,als ich anfing. Aber ich wusste, dass man hier etwasmachen kann. Geglaubt hat mir damals fast niemand.»Wenden wir uns nun stadteinwärts. Noch auf der Zürichstrassebefindet sich eine weitere Quartierbeiz, diesich in einem neuen Gewand präsentiert. Von Beizensterbenkann hier keine Rede sein. Die Übernahme desHopfenkranz’ durch den Jungunternehmer ManuelKaufmann ging aber nicht ohne Nebengeräusche überdie Bühne. «Ein Artikel in der Neuen Luzerner Zeitungging nicht gerade freundlich mit dem vorherigenBetrieb um», erinnert sich Manuel Kaufmann. Einigeehemalige Stammgäste liessen dann ihre Wut amneuen Pächter und gelernten Koch aus dem Luzerner Seetal aus. Dies seiaber die Ausnahme. Viele der Stammgäste kämen weiterhin in denHopfenkranz. «Das ist gut so. Ich will, dass es eine Quartierbeiz bleibt.Ich hoffe, dass auch die Jasser wieder kommen. Ich will Stimmung inmeiner Beiz.» Dass Luzern ein kleines Pflaster ist, habe sowohl Vor- alsauch Nachteile, findet Kaufmann: «Man kann mitwenig Aufwand anders sein und sich eine Nische schaffen.Wenn man gut ist, ist man im Gespräch, und die Leutekommen. Aber wenn es schief geht, ist man gebrandmarkt.» Manuel Kaufmann hat nach dem Abschluss derHotelfachschule auch in «Punktebetrieben» gearbeitet– zuletzt im Restaurant Epoca im Waldhaus Flims. Nunwill er sich mit dem Hopfenkranz seine Sporenabverdienen. Eine Quartierbeiz sei der optimale Einstiegfür Junggastronomen, findet der ehrgeizige Neuwirt.

IM TRIBSCHEN-QUARTIER GEHT WAS!
Wir lassen nun den Löwenplatz mit dem altehrwürdigenOld Swiss House und die Bourbaki-Bar hinter uns.In der Strasse hinter den Grand Hotels entstanden in denletzten Jahren mehrere Betriebe wie das ThairestaurantTakrai, ein Take-away auf hohem Niveau. Uns zieht esaber Richtung Kunst- und Kongresszentrum, kurz KKL.Der Bau von Jean Nouvel war ein kostspieliger Aktdes Grössenwahnsinns – auf den wir Luzerner stolz sind.Nach dem KKL, unmittelbar hinter dem Bahnhof,erreichen wir das jüngste Luzerner Quartier. Auf demAreal des alten Güterbahnhofs und den ehemaligenGewerbeflächen im Tribschen entstehen grosse Überbauungenmit einer Mischung aus Wohn- und Gewerbe -zone. Das Tor dazu ist das gläserner Lakefront-Center,in dem das Radisson Blu Hotel untergebracht ist.

IM HOPFENKRANZ IST SOGAR DAS KETCHUP HAUSGEMACHT
Vor der Eröffnung diesen Sommer wurde der Innenraum neu gestaltet.«Der Hopfenkranz sollte heller und freundlicher sein», so Kaufmann.Auch reduzierte er die Plätze um die Hälfte. «Es soll Platz haben,zudem wollten wir keinen Schleuderservice. So, wie wir kochen, geht dassowieso nicht.» Manuel Kaufmann führt den Hopfenkranz mit dem 22-jährigen Koch Stefan Stadelmann. «Wir setzen auf eine einfache,aber authentische Küche. Wir ver wenden nur Schweizer Fleisch,Frischprodukte und machen nach Möglichkeit alles selber. Am Morgenbacken wir unser Brot und selbst das Ketchup ist hausgemacht.»Die Gäste sind hauptsächlich Arbeiter und Angestellte aus den UmliegendenBüros und Gewerben. Im Hotel befindet sich die Luce Bar: Retro-Chic, derdie Siebzigerjahre hochleben lässt. Im Erdgeschoss hatsich das Aqua eingemietet und mit dem Nautilus ist imgleichen Gebäude ein neuer Club entstanden. In der Tribschenstadteinen Steinwurf weiter hinten ist man schonweiter. Über 400 neue Wohnungen entstanden und dienächsten Projekte sind bereits geplant, z.B. die Überbauungder ehemaligen Emmi-Butterzentrale. Die altenIndustriegebäude mit ihren Ausgeh- und Kulturlokalenwie dem La Fourmi oder dem Vasco da Gama müssender nächsten Überbauungswelle weichen. Gleichzeitigentstehen neue Bedürfnisse nach Gastrobetrieben – unddamit Chancen für Unternehmer. Gutes Beispiel dafür istdas Peperoncini als Quartierbeiz der Tribschenstadt.

LUZERNER STADTENTWICKLUNG ALS MOTORFÜR NEUE GASTRO-KONZEPTE
Die Stadtentwicklung zieht sich weiter bis ins Gebiet umdie Industriestrasse, wo lange der Luzerner Geheimtipp,das Grotto 13, war. Seit 2007 besteht noch ein weitererGrund, um in die Industriestrasse zu gehen: die Bar 59.Der angesagte Tanz- und Konzertschuppenwurde von der nach Abwechslung lechzenden, jungenLuzerner Bevölkerung begierig aufgenommen. Hinterder Bar 59 steckt Fançois «Frasi» Müller, der im Jahrder Eröffnung zum Kulturkopf des Jahres ernannt wurde.Seit Jahren aktiv in Luzern, setzte er bereits wich tigeAkzente im Luzerner Nachtleben. Die kleinere gemütlicheBar 58 im Bruchquartier besteht immer noch.Trotz erheblichem Widerstand errichtete Frasi die Bar 59in einer rundum betonierten Tiefgarage an der Industriestrasse.Daraus wurde ein charmanter Club mit viel Liebe... die Gesamtansicht des Restaurants Hopfenkranz.zum Detail, der mit Clubabenden kleinere Konzerte quersubventioniert.Nach eigenen Angaben sucht Müller einen Abnehmer für die Bar 59.Er selbst will sich nach 20 Jahren Bargeschäft zurückziehen und etwasNeues beginnen. Man glaubt ihm nicht wirklich, dass er nicht bereitsein Konzept für eine Bar 60 in der Tasche hat. Frasi Müller ist ein Querkopf,der dem Kultur- und Nachtleben Luzerns gut getan hat.

DER MACHER UND DER ARGENTINIER
Die Neustadt ist das Quartier, welches in den letzten Jahrzehnten die meisten gastronomischen Aktivitäten verzeichnete. Die rasante Entwicklungin der Neustadt schreibt sich der Hotelier Urs Karli auf die Fahne. Man darf ihn durchaus als Quelle innovativer Betriebe, die Trends setzen,bezeichnen. Einer seiner jüngeren Coups ist das von Jean Nouvel umgebaute«the hotel» mit dem prominentesten Vertreter gehobener Crossover-Küche in Luzern, dem Bam Bou. Die Diskos Penthouse und Pravdaziehen die tanzfreudige Schickeria an und haben auf beiden Seitender Reuss Nachahmer gefunden. Urs Karli wird auch weiterhin mit seinenKonzepten in der oberen Gastronomie für Furore sorgen. Er zieht Neid auf sich, so wie alle, die erfolgreich und extrovertiert sind. Ob manmit ihm einer Meinung ist oder nicht – er wird in Luzern weiterhineine wichtige Quelle für innovative Konzepte in Hotellerie und Gastronomie bleiben. Weiter gehts auf unserer Beizentour zum Helvetiaplatz. Bei schönem Wetter tummeln sich die jungen Luzerner hier beim Feierabendbier oder Nachmittagskaffee. Hinter dem Platz hat ein Argentinier aus dem Entlebuch seine Zelte aufgeschlagen. El Rincon Argentino, die argentinische Ecke, ist eines von vielen erfolgreichen Konzepten, die in den letzten Jahren in der Neustadt entstanden. Andres Ricalde führt hier seit vier Jahreneinen im Kolonialstil eingerichteten Familienbetrieb. «Die Leute können sich unter Argentinischer Küche oft nur grilliertes Fleisch vorstellen», weiss Ricalde. Er will zeigen, dass es viel mehr gibt. «Wir kochen traditionell, neu interpretiert.» Die übersichtliche Karte wechselt drei bis vier Mal pro Jahr. Auch Ricalde ist ein Quereinsteiger. Auf dem Ausbildungsweg zum PC-Supporter kellnerte er, um sich die Ausbildung zu finanzieren. «Ich merkte schnell, dass mir Kellnern besser passt, als Computer flicken.» Eröffnet wurde El Rincon primär als Comestibles und Vinothek, in der kleine Häppchen zu den argentinischen Weinen serviert werden. «Wir haben dann schnell gemerkt, dass die Nachfrage gross genug ist und wir auch ein richtiges Restaurant führen können.» Die Räumlichkeiten in einemehemaligen Spielsalon seien bereits wenige Jahrenach der Eröffnung zu klein für das Restaurant. «Wirsehen uns nach einem grösseren Raum um, und fürden frei werdenden Raum besteht bereits ein Konzept.»

ARGENTINISCHES ZUCKERGEBÄCK BESSER ALS IN BUENOS AIRES
Wer die argentinische Atmosphäre am meisten auskostenwill, sollte sich am Samstag ins El Rincon begeben. Ricaldes Vater serviert dann seine «Facturas». Das Zuckergepäck des gelernten Konditors lockt eine kleine argentinische Gemeinde ins Lokal. Ricalde junior schwärmt: «Mein Vater bäckt nach alter Tradition, hinter den süssen Leckereien steckt viel Handarbeit. Inzwischen ist es selbst in Buenos Aires schwierig, diese Qualitätzu finden.» Im Restaurant finden ausserdem regelmässigKonzerte und Lesungen argentinischer Künstler statt. «Inzwischen hat es sich herumgesprochen, unddie Musiker fragen uns für einen Auftritt an, wenn sie in Europa auf Tournee gehen.»Verlassen wir nun dieses heimelige Klein-Argentinien undgehen entlang der Bruchstrasse weiter in Richtung des neuen Stadtteils Littau. Am Kasernenplatz, dem Beginnder Baselstrasse, machen wir jedoch einen kurzen Abstecher Richtung Altstadt und steuern das ehemalige Zentralgefängnis an. Unter Luzernern besser bekannt alsder «Knast».

DAS VERHEXTE ZENTRALGEFÄNGNIS
Der Knast im Grabenhof hat eine lange, bewegte Vorgeschichte– und bewegt ist auch die Gegenwart. Im EhemaligenZentralgefängnis wollten Investoren ein völligneues Konzept für junge Touristen aufziehen. Schlafen inehemaligen Zellen! Ein Gefängnishotel mit Bar und Clubim Erdgeschoss. Es funktionierte nicht. Das Hotel verschwand,der Club und die Bar blieben. In der Bar gabensich Betreiber die Klinke in die Hand. Nicht zum Vorteildes Rufes dieser Location. Bis vor Kurzem führt der28-jährige Klaus Oberholzer die Bar unter dem Namen Freundeskreis. «Es wäre natürlich von Vorteil, an einemOrt ohne zweifelhafte Vorgeschichte etwas aufzuziehen»,sagte der Zürcher vor wenigen Wochen zum Schreibenden.Inzwischen ist auch diese Episode Geschichte: Kurzvor Erscheinen dieser GastroFacts-Ausgabe machteder Freundeskreis dicht. Schuld sollen Unstimmigkeitenbezüglich Mietobjekt sein. Klaus Oberholzer hat je -doch noch ein Standbein. Im Juli öffnete er das LokalNummer 23 neben der Baselstrasse. «Es soll ein Ort seinfür Leute, die eine WG-Party veranstalten wollen,aber ohne die eigene Bude aufs Spiel zu setzen.» In derLoft mit 23 Plätzen kann der Gast bei Bedarf selberkochen. «Wir haben mehrere Störköche, die man mitbuchenkann.» Im Nummer 23 sollen aber auch Partysund Fotoshootings möglich sein. «Das Konzept musssich erst noch entwickeln», weiss Oberholzer undzeigt sich auch zuversichtlich, was das Potenzial von Luzernbetrifft: «Da ist noch viel möglich. Im Angebotfehlt zurzeit vor allem die Tiefe – die Spezialitäten.» Nebenbeipräsidiert Klaus Oberholzer den Verein Gastroheadz,ein Netzwerk junger Gastronomen. «Wir sind einVerein, der junge Selbständige und Entscheidungsträgeraus der gesamten Wertschöpfungskette der Gastronomieund Lebensmittelbranche zusammenführt.» WeitereGastrobetriebe sind in Planung. «Ich denke, dass dasZukunft hat: Man führt mehrere kleine und vom Konzepther klar unterschiedliche Lokale und legt die Administrationzusammen.»

LETZTE STATION: BASELSTRASSE
Das Quartier um die Baselstrasse löst in vielen Luzernern immer nochGänsehaut aus. Der Ruf als Hochburg der Kriminalität, als Einwandererquartierund als Drogenumschlagplatz mit Polizeirazzien hält sichhart näckig. Diese Zeiten sind vorbei. Heute ist es ein sehr lebhaftes Quartier.Die Mietzinse, die auch in Luzern ange zogen haben, sind noch vergleichsweisetief. Die Zeitung 20 Minuten titelte im Mai: «Problemquartierwird zur Ausgangs meile.» Das triffts. Einer der ersten, welcher das Potenzialder Basel strasse erkannt hat, war der Berliner Sascha Welz, der2007 die Gewerbehalle eröffnete – ebenfalls eine ehemalige Quartierbeiz.Weitere folgten, darunter die Kulturbar Ulkulturum. Die Gewerbehalleist eine Mischung aus Club und Café, je nach Uhrzeit. Sascha Welz ist seit20 Jahren in Luzern aktiv. Angefangen hat er in der Sedel Bar. Es folg -te Betrieb auf Betrieb. Mit dem Parterre eröffnete in den 90er-Jahren einesder ersten Schweizer Internetcafés. Seine Ufschötti Bar bringt inZusammenarbeit mit dem Verein Pro Ufschötti mehr Leben, Licht undSicherheit in die Parkanlage am See.

VOM RAND IN DIE MITTE
Die Ausgehmeile der Neustadt dehnt sich stetig aus Richtung Baselstrasse.Die Eingemeindung Littaus verstärkt diesen Prozess. Die Peripheriewird zum neuen Zentrum. Und es wird kaum das letzte Quartierbleiben. Mit dem Gebiet Reussbühl, neben dem VerkehrsknotenpunktSeetalplatz, liegt eine der grössten Baubrachen der neuen Stadt im Tiefschlaf.Das wird sich ändern: Reussbühl soll in einem Masterplan überbautwerden und zu einem florierenden Quartier werden. Dies zumindestversprechen die zahlreichen Befürworter der Fusion zwischen Littau undLuzern. Hält der Trend an und weitere Agglomerationen fusionieren mitder Stadt, wird Luzern früher oder später die viertgrösste Stadt der Schweiz.Das dürfte auch gastro nomisch sehr positive Auswirkungen haben.